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Doch nicht nur die körperlichen An- strengungen, auch die Außentem- peraturen, denen wir ausgesetzt sind, haben Einfluss auf unseren Wasser- bedarf. An besonders heißen Tagen kann der Organismus bis zu 10 Liter benötigen. Der permanente Wasser- verlust sollte also ständig ausge- glichen werden.
Vorsicht Wassermangel!
Auf fehlendes Wasser reagiert der Körper sehr sensibel: erste Anzei- chen sind ein trockener Mund und Durstgefühl. Wird dieses Signal des Körpers übergangen, werden die Hilfe- rufe dann schon etwas massiver. Häu- fige Müdigkeit, Lust- und Antriebs- losigkeit und fehlende Energie gepaart mit Übelkeit und Kopfschmerz sind dann schon dramatische Forderungen des Körpers nach frischer Flüssigkeit. Diese Signale sind schon ernste War- nungen, der Körper löst roten Alarm aus. Werden diese Signale nicht be- achtet, drohen ernsthafte gesund- heitliche Schäden.
Leider bringen viel zu viele Menschen diese Signale gar nicht mit einem Wassermangel in Zusammenhang
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Doch der Körper hat bei solchen An- zeichen bereits auf ein Notprogramm umgeschaltet, das vorhandene Wasser wird streng rationalisiert. Absoluten Vorrang hat das Gehirn, es erhält auf jeden Fall soviel Wasser, wie es zum Arbeiten braucht, auf Kosten aller an- deren Organe. Denn allein im Gehirn zirkulieren 20% des körpereigenen Blutes. Durch dieses Notfallprogramm spüren wir allerdings auch die Anzeichen für Wasserknappheit kaum.
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Bekannte Signale, wie Mundtrocken- heit, Appetitlosigkeit und Durst stellen sich erst später ein. Bis dahin laufen bereits viele Organe auf Sparflamme und lechzen nach Wasser. Und dieser Sparbetrieb kann Be- schwerden verursachen, die viele gar nicht mit Wassermangel in Zusam- menhang bringen, weil sie keinen Durst haben. Gerade Frauen, die die Antibabypille nehmen, haben Schwie- rigkeiten auf ihre 2,5 Liter täglich zu kommen.
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