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Wasser

Wasser - Quell des Lebens

Wenn wir uns der Erde mit einem Raumschiff aus dem Weltall nähern würden, könnten wir es problemlos erkennen: 70% der Ober- fläche unseres Heimatpla- neten sind mit Wasser be- deckt.
Im Wasser entstanden die ersten Lebensformen und entwickelten sich weiter, bis sich vor einigen hundert Millionen Jahren die ersten Lebewesen mühsam an Land schleppten, um hier ihre Art weiterzuentwickeln.

Immer wieder hört man von Wissenschaftlern, dass das Wasser der zentrale Faktor ist, der Leben auf diesem Planeten ermögliche. Ohne Wasser geht gar nichts. Al- les Leben auf der Erde würde ohne Wasser erlöschen.

Der zentrale Baustein
des Menschen
Im Extremfall kann ein Mensch bis zu einem Monat  ohne Nahrung auskommen. Ohne Wasser wird er nach  

2 Tagen gequält nach dem erfrischenden Nass rufen und nach spätestens 6 Tagen tritt der Tod ein. Bedenkt man, dass der menschliche Körper bei der Geburt zu ca. 70% aus Wasser besteht, leuchtet die Notwendigkeit der Flüssigkeitszu- fuhr rasch ein. Der größte Teil des körpereigenen Wassers befindet sich innerhalb der Zellen. 25% können wir in den Zellzwischenräumen erkennen und ca. 4% befindet sich im Blutplasma.
Das Wasser wird aber nicht nur zum Aufbau unseres Körpers benötigt, auch als Transportmittel ist es unentbehrlich. Sowohl die notwendigen Nähr- als auch die anfallenden Gift- und Abfallstoffe werden in wässrigen Lösungen innerhalb des Körpers transportiert. Rund 2,5 Liter frische Flüssigkeit täglich benötigt der Organismus, um Funktionen wie Atmen, Schwitzen und Ausscheidung aufrechtzuerhalten. Sportler benötigen sogar noch mehr. So verbraucht ein durchschnitt- licher Fußballspieler während 90 Minuten ca. 3 Liter, die immer wieder aufgefüllt werden wollen.
Noch in den siebziger Jahren wurde gerade dieser Tatsache kaum Rechnung getragen, im Gegenteil: Trinken während des Wettkampfes galt als leistungsmindernd. Doch neuere Untersuchungen förderten die Erkenntnis, dass durch regelmäßigen Ausgleich des verbrauchten Wassers das Leistungsniveau stabilisiert wird.

Doch nicht nur die körperlichen An- strengungen, auch die Außentem- peraturen, denen wir ausgesetzt sind, haben Einfluss auf unseren Wasser- bedarf. An besonders heißen Tagen kann der Organismus bis zu 10 Liter benötigen. Der permanente Wasser- verlust sollte also ständig ausge- glichen werden.

Vorsicht Wassermangel!

Auf fehlendes Wasser reagiert der Körper sehr sensibel: erste Anzei- chen sind ein trockener Mund und Durstgefühl. Wird dieses Signal des Körpers übergangen, werden die Hilfe- rufe dann schon etwas massiver. Häu- fige Müdigkeit, Lust- und Antriebs- losigkeit und fehlende Energie gepaart mit Übelkeit und Kopfschmerz sind dann schon dramatische Forderungen des Körpers nach frischer Flüssigkeit. Diese Signale sind schon ernste War- nungen, der Körper löst roten Alarm aus. Werden diese Signale nicht be- achtet, drohen ernsthafte gesund- heitliche Schäden.

Leider bringen viel zu viele Menschen diese Signale gar nicht mit einem Wassermangel in Zusammenhang

Doch der Körper hat bei solchen An- zeichen bereits auf ein Notprogramm umgeschaltet, das vorhandene Wasser wird streng rationalisiert. Absoluten Vorrang hat das Gehirn, es erhält auf jeden Fall soviel Wasser, wie es zum Arbeiten braucht, auf Kosten aller an- deren Organe. Denn allein im Gehirn zirkulieren 20% des körpereigenen Blutes.
Durch dieses Notfallprogramm spüren wir allerdings auch die Anzeichen für Wasserknappheit kaum.

Bekannte Signale, wie Mundtrocken- heit, Appetitlosigkeit und Durst stellen sich erst später ein. Bis dahin laufen bereits viele Organe auf Sparflamme und lechzen nach Wasser.
Und dieser Sparbetrieb kann Be- schwerden verursachen, die viele gar nicht mit Wassermangel in Zusam- menhang bringen, weil sie keinen Durst haben. Gerade Frauen, die die Antibabypille nehmen, haben Schwie- rigkeiten auf ihre 2,5 Liter täglich zu kommen.

Die Pille reduziert nämlich das Durst- gefühl und viele Frauen haben des- wegen so gut wie gar keinen Durst und kommen scheinbar mühelos mit 2 Glas Wasser pro Tag aus.

Der Körper leidet an den Folgen!

Die ersten dringlichen Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind:

  • Durst
  • gerötete Haut
  • Schwindelgefühl
  • Dunkler, konzentrierter Urin
  • Muskelkrämpfe
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerz
  • häufige Verstopfung.

Wer häufig mit diesen Problemen kämpft, sollte einfach mal auf die Signale des Körpers hören und die Trinkmenge drastisch anheben. Denn wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum besteht, drohen ernsthafte gesundheitliche Schäden, wie z.B.

  • mangelhafte Entgiftung des Körpers und zunehmende Kon- zentration der Abfallprodukte im Gewebe
  • mangelnde Nierenfunktion
  • Gefahr von Nierensteinen und Harnwegsinfekten
  • Verschlechterung der Fließ- eigenschaften des Blutes.

Wassermangel führt auf jeden Fall zu einer Unterversorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen. Die gesamte Stoffwechseltätigkeit reduziert sich und die Organe erhalten zu wenig Blut. Das Blut wird insgesamt zähflüssiger und fließt wie Ketchup durch unsere Adern. Die Folge sind Durchblutungsstörungen, die ihrer- seits wiederum einzelne Organe schädigen. Besonders stark sind diese Schäden an der Haut zu beobachten. Verstärkte frühzeitige Faltenbildung deutet immer auch auf mangelnde Flüssigkeit hin. Denn nur dann, wenn der Körper über ausreichend Feuchtigkeit verfügt, kann die Haut  weich, glatt und geschmeidig bleiben.

Achten Sie also darauf, mindestens 2,5 Liter täglich zu trinken.

Was hilft dem Körper?

Doch nicht allein die Menge, auch die Qualität der angebotenen Flüssigkeit ist von entscheidender Bedeutung. Viele trinken jeden Tag 1 - 1,5 Liter Kaffee. Was die Gesundheit nicht ver- bessert, sondern eher verschlechtert. Denn gerade Kaffee ist ein richtiger Wasserräuber. Eine Tasse Kaffee ent- zieht dem Körper die gleiche Menge an Flüssigkeit. Und auch sonst bietet Kaffee mehr Risiken als Nutzen. Der Körper wird massiv übersäuert. Herz und Kreislauf übermäßig belastet.
Auch Limonaden und Cola sind bei den Deutschen als Erfrischungs- getränk enorm beliebt. Jedoch über- wiegen auch bei diesen Getränken die Risiken den Nutzen. Allein der Zuckergehalt dieser Getränke lässt Gesundheitsbewußte schaudern. So enthält eine Flasche Cola ca. 36 Stück Würfelzucker. Und auch die Mengen an Phosphaten und Koffein raten nicht

unbedingt zum dauerhaften Genuss eines solchen Getränkes. Gerade für den Magen sind große Mengen nicht empfehlenswert. Natürlich ist gegen ein Glas hin und wieder sicherlich nichts einzuwenden, aber mehr als ein Glas pro Tag sollte man dem Körper nicht zumuten.

Unbedenklich empfehlenswert für die dauerhafte Wasserversorgung sind Mineralwasser und Tees (vor allem Grüner und Kräutertee). Beide Geträn- ke sind zur Zeit in der Beliebtheit der Bundesbürger auf dem Vormarsch.

“Reines Wasser
muss durch einen tiefen Stein”

besagt die Werbebotschaft eines namhaften deutschen Mineralwasser- unternehmens. Und dies durchaus mit Recht, denn Mineralwasser wird aus einer Tiefe von 100-800 m gefördert.
Wie das Trinkwasser aus der Leitung kommt auch das Mineralwasser letzt- endlich aus dem Regenwasser zu- stande. Jedoch ist es über mehrere Jahrzehnte und oft sogar Jahrhunderte durch viele Gesteins- und Erdschichten nach unten gesickert. .

Bei diesem Versickern nimmt es auch eine gewisse Menge an Mineralien auf, die dann über dieses Wasser wieder dem Körper zugeführt werden können. Jedoch reicht die Menge der enthaltenen Mineralien meist nicht aus, um den täglichen Mineralstoff- bedarf zu decken. Um beispielsweise den täglichen Kaliumbedarf zu decken, müsste man je nach Wasser 50-150 Liter Mineralwasser täglich “genießen”. Eine utopische Vorstel- lung.

Voll im Trend: Tees

Wurde bis vor einigen Jahren in Deutschland unter Tees vorwiegend schwarzer Tee verstanden, haben sich in den letzten Jahren Kräutertees und vor allem Grüne Tees einer ständig wachsenden Fangemeinde erfreut. Insbesondere der Grüne Tee geistert immer wieder durch die Medien. Mit Recht! Wissenschaftliche Untersuch- ungen förderten zutage, dass Grüner Tee:

  • den Organismus kräftigt
  • die Immunabwehr stabilisiert
  • Bakterien und Viren unschäd- lich machen kann
  • den Blutdruck senkt
  • bei Infektionen hilft
  • Cholesterin abbaut
  • Substanzen enthält, die dem Krebs vorbeugen
  • das Blut reinigt
  • der Arteriosklerose entgegen- wirkt.

Doch Vorsicht! Da Grüner Tee in den letzten Jahren immer populärer wurde, ist das Angebot massiv gewachsen. Und das nicht nur mit Vorteilen für den Verbraucher

Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest belegt, sind viele Grüne Tees massiv mit Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden sowie Schwermetallen belastet. Die Menge der gefundenen Schadstoffe war teilweise so hoch, dass vom Genuss der betroffenen Tees unbedingt abzuraten ist. Nur einige wenige Tees waren unbedenklich genießbar.

Auf der sicheren Seite befindet sich dagegen, wer hochwertige Instanttees bevorzugt. Durch das Herstellungs- verfahren können diesen Tees nämlich die belastenden Schadstoffe entzogen werden, ohne dass der Nutzen darunter leidet.

Auch auf die Nahrung kommt es an

Doch nicht nur trinken allein kann den Körper mit Wasser versorgen, auch die Auswahl der Nahrungsmittel verhilft dem Körper zu Flüssigkeit.

Gerade wasserreiche Lebensmittel, wie die meisten Obst- und Gemüsesorten, können einen wirk- samen Beitrag zur Wasserversorgung liefern. Wenn Sie im Schnitt Ihre Nahrung aus 72% wasserreichen Nahrungsmitteln aufbauen, sind Sie durchaus auf einem guten Weg. Wer hingegen nur 15-30% wasserreiche Nahrungsmittel zu sich nimmt, betreibt Selbstmord auf Raten.

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