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Orange oder Pfirsich
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Cellulite gehört zu den häufigsten Figurproblemen der westlichen Welt. Gerade im Frühjahr und Sommer leiden viele Frauen unter den Symptomen der Orangenhaut. Hilfe verspricht nur ein Ansatz, der alle begünstigenden Faktoren ins Auge fasst.
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Die junge Frau wirkte verzweifelt. Sarah J. (31) schilderte der Kosmeti- kerin den Beginn ihres Leidens mit trübsinnigem Gesichtsausdruck: “Ach wissen Sie, angefangen hat es vor ca. 4 Jahren. An meinen Oberschenkeln zeigten sich leichte Dellen. Zuerst habe ich es gar nicht so ernst genom- men, aber es wurde immer schlimmer. Ich habe mir dann aus der Parfümerie so eine Cellulite-Creme besorgt, aber geholfen hat die auch nicht. Inzwi- schen ist es bereits so schlimm, dass ich mich nicht mehr traue, ins Schwimmbad zu gehen”.
So wie Sarah geht es vielen Frauen. Mehr als 80% aller deutschen Frauen klagen über Cellulite und das unab- hängig von der Figur.
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Egal, ob Twiggy-schlank oder eher Ru- bensfüllig, die Orangenhaut ist heute in allen Figurtypen und Altersklassen sichtbar. Waren vor einigen Jahren vor allem Frauen ab 30 betroffen, so hört man heute bereits von 15-jährigen Teenagern, dass sich erste Anzeichen bilden.
Volksleiden Cellulite
Die Hauptursache für die Cellulite fin- det sich in der Wirkung weiblicher Hormone. Ostrogene sorgen für ein höheres Wasserbindevermögen und gesteigerten Blutandrang. Zusätzlich erhalten sie das Fett- und Bindege- webe stark dehnbar. Während der Schwangerschaft ist diese besondere Dehnungsfähigkeit auch besonders ge-
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fragt: während das Baby im Mutterleib heranwächst, muss das Hautgewebe ganz besonders stark dehnbar sein, ansonsten könnte es gerade in den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten zu gefährlichen Rissen der Haut kom- men. Doch genau die gleichen Grün- de sorgen auch für die gefürchtete Orangenhaut.
Flüssigkeiten drängen aus den Blut- und Lymphbahnen in das Fett- und Bindegewebe ein. Diese Flüssigkeiten dicken dann nach und nach zu einem zähen, dickflüssigen Schlackenbrei ein. Zusätzlich werden weitere Fette eingelagert und das Gewebe ausein- ander gedrängt. Das so verdrängte Ge- webe gleicht nun einem Schwamm, der beginnt sich nach und nach voll-
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zusaugen. Das Bindegewebe wird ein- gezwängt und die unschönen Dellen treten verstärkt sichtbar zutage.
Dieser komplexe Zusammenhang macht deutlich, dass auch eine Min- derung oder gar gänzliche Beseitigung der Cellulite nur durch komplexes Zusammenwirken verschiedener Faktoren gelingen kann.
Und nicht anders erging es auch Sarah. “Nur dann”, hörte sie ihre Kos- metikerin sagen, “wenn Sie auch wirk- lich bereit sind für regelmäßige Bewe- gung, regelmäßige Pflege hier im In- stitut und bei Ihnen zu Hause und vor allem für eine stark entschlackende Ernährung zu sorgen, wird sich über- haupt ein Erfolg zeigen.”
Ernährung
Jeder, der sich heute für Gesundheit und ein gutes Aussehen interessiert, weiß, dass er an einer ausgewogenen Ernährung nicht vorbeikommt. Die re- gelmäßige Versorgung mit Vitaminen,
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Mineralien, Spurenelementen und Phy- tosubstanzen sind die Grundlage für ein gesundes Wohlbefinden. Unsere Nahrung liefert dem Körper die not- wendige Energie, damit er reibungslos funktioniert. Dabei ist die Qualität der Brennstoffe von entscheidender Be- deutung.
Sinnvoll ist es, den Körper vorwiegend mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen und dabei ganz auf Fleisch, Pommes frites, Schokolade, Chips & Co. zu verzichten. Gerade diese Nah- rungsmittel verleiten den Körper zu vermehrter Schlackenbildung und Ein- lagerung in den “schwammigen” Regi- onen. Gerade wer in großen Mengen diese Nahrungsmittel zu sich nimmt, legt massive Fettpolster zu.
Ganz prominent in der Festigung für schlaffes Gewebe sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Vitaminen der B-Gruppe. Insbesondere die Vita- mine B1, B2, B3 und B12 sorgen für ein straffes und glattes Hautbild. Kom- men noch zusätzliche bindegewebs- festigende Substanzen in die Ernäh-
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rung hinein, können sich hier dauerhaft Erfolge zeigen. Studien der amerikanischen Harvard University zeigen, dass Glucosamine, Sulfate und Chondroitin, Stoffe, die der Körper benötigt, um Knochen und Ge- lenkknorpel aufzubauen und zu erhal- ten, auch das Bindegewebe wieder festigen. Der vollgesogene Gewebs- schwamm wird also ausgepresst und gleichzeitig die Gewebeschwäche so weit stabilisiert, dass eine neuerliche Ausdehnung verhindert wird. Es reicht leider nicht, diese Substanzen hin und wieder zu sich zu nehmen. Für dauer- haften Erfolg sind solche “Straffungs- stoffe” tagtäglich in die Ernährung ein- zubauen.
Doch nicht nur die Regeneration des aufgeschwämmten Gewebes ist not- wendig für einen dauerhaften Erfolg, sondern auch und vor allem der Ab- transport des angestauten Schlacken- materials. Bei einem Auto kann man hin und wieder mal etwas Motoröl nachfüllen. Wird allerdings das Altöl nicht spätes-
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tens alle 20.000 km komplett erneuert, beginnt es zu verklumpen, der Motor wird ungewohnte Töne von sich geben und die Leistung sinkt rapide. Wird nun immer noch nicht reagiert, werden bald bestimmte Areale einfach still stehen. Und im allerschlimmsten Fall ist der komplette Motor unbrauchbar.
Nachts die Ballastentfernung aktivieren
Ähnlich ist es auch mit den Cellulite- Problemzonen. Auch diese bedürfen der regelmäßigen Durchspülung. Bes- tens geeignet sind dafür bitterstoff- reiche Kräutertees, vorzugsweise mit Grünteeanteilen. Grüntee hilft dem Körper, massiv zu entschlacken und knackt die Fettdepots. Doch man soll- te sich schon pro Tag ca. 1 Liter die- ses Entschlackungsgebräus gönnen.
Ganz besonders stark wirken abends 2 Tassen eines Suds mit Grüntee, Jo- hanniskraut, Baldrianwurzel, Brennes- selblättern, Löwenzahn und Eisen- kraut.
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Ein solcher Tee fördert ganz massiv die Entschlackung und sorgt auch für eine erholsame Nachtruhe.
Und gerade die Nachtruhe ist ganz be- sonders wichtig, wenn es um die Rei- nigung des Körpers geht. Denn insbe- sondere nachts kann der Körper ver- stärkt an der eigenen Reinigung ar- beiten. Der Ölwechsel kann auch nicht bei laufendem Motor vonstatten gehen. Der Mechaniker muss zusehen, dass sich der Motor in einem ruhigen Zu- stand befindet, so dass der ganze alte Ballast auch rückstandslos entfernt wird.
Und auch unser Körper ist vor allem nachts hervorragend in der Lage zu entschlacken und giftige Substanzen abzubauen, wenn er die notwendige Ruhe findet. Und nicht zuletzt bedarf es einer regelmäßigen Versorgung mit mindestens 1,5 - 2 kg frischem Obst und Gemüse tagtäglich. Nur dann, wenn der Körper die notwendige Men- ge an komplexer Vitamin- und Mineral- Kombination erhält, bleibt er einerseits
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gesund und vital und kann anderer- seits Schäden durch andere Umwelt- und Ernährungseinflüsse vermeiden. Auch ist Verzicht zu üben - will man wirklich ernsthaft der Cellulite zu Leibe rücken, verzichtet man auf zu viel Schokolade, Cola, Chips, Fett und Fleisch. Zu viel dieser belastenden Substanzen sorgen für eine über- mäßige Schlackenbildung und diese Schlacke belastet wiederum besonders das Fettgewebe.
Bewegung
Absolut notwendig ist vor allem an- deren die Bewegung. Nicht nur für den Abtransport unbrauchbarer Materialien, sondern auch für die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen ist das Blut verantwortlich. Doch unser Herz allein ist nicht in der Lage, diesen Saft des Lebens ausreichend im Körper zu ver- teilen. Erst durch Bewegung kommt der Blutkreislauf so richtig in Schwung und es ergeben sich sichtbare Erfolge in die Schlackenbeseitigung.
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Besonders geeignet ist das kontrol- lierte Jogging. Aber auch Radfahren, Walking und Schwimmen bringen unseren Blutkreislauf richtig auf Trab. Wichtig ist, sich für eine Sportart zu entscheiden, an der man dauerhaft Freude hat. Ansonsten ist die Moti- vation sehr schnell dahin. Nehmen Sie sich am besten täglich 1/2 h Zeit, um aktiv in Bewegung zu kommen, am besten an frischer Luft. Denn auch nach ausreichender Versorgung mit Sauerstoff schreit der entschla- ckungsbereite Körper.
Pflege
Ebenso wenig, wie sich Änderungen in der Bewegung und der Ernährung sofort auswirken, darf man auf sofort sichtbare Erfolge in der Pflege hoffen. Doch mit sinnvollen Maßnahmen las- sen sich ausgezeichnete Erfolge er- zielen. Und einen dauerhaften Erfolg darf vor allem der erwarten, der zu Hause die in der Kabine begonnene Behandlung fortsetzt. Dazu gehört, zweimal täglich ein wärmendes Body Forming Gel in die betreffenden Körperpartien einzumas- sieren.
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Wenn ein solches Body Gel ein hohes Maß an Mineralien enthält, stimuliert das den Zellstoffwechsel und entgiftet diese Region. Zusätzlich wird ganz massiv die Durchblutung aktiviert, was den Ab- transport der Schlacke noch einmal zusätzlich forciert. Auch eine Körper- lotion mit Grünteeanteilen fördert die Fettverbrennung in der Haut ganz be- sonders dann, wenn sie zusätzlich noch durch aromatisches Zimtöl ver- stärkt wird. Zusätzlich bietet es sich an, zweimal wöchentlich die Durch- blutung und Fettverbrennung durch ein intensives Moorbad anzuregen. Gerade die Urkraft der mineralienhaltigen Moorsubstanzen nagen an den Schla- ckenstoffen der cellulitegeplagten Regionen. Eine zusätzliche Hilfe nutzt, wer sich gleich morgens nach dem Aufstehen Po und Oberschenkel mit eiskaltem Wasser abduscht. Das erfordert zwar einigermaßen Überwindung, doch hilft der Kälteschock dem Körper bei der Durchblutung dieser Region. Die Ini- tialzündung für eine massive Verbes- serung von Celluliteerscheinungen be- reitet die kosmetische Behandlung in der Kabine.
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Hochaktive Body Forming Körperpa- ckungen aus Algen und Meeressalzen lösen gerade an Po und Oberschen- keln ganz massiv Schlacken- und Gift- stoffe. Und wenn solche Substanzen einmal richtig in Bewegung gekommen sind, wird die weitere Abtrainierung durch Ernährung, Bewegung und täg- liche Pflege drastisch verstärkt. Be- sprechen Sie doch einfach mit Ihrer Kosmetikerin einen Kurplan für Ihre Figur.
Konsequente Durchführung
Auch Sarah hatte mit ihrer Kosmeti- kerin ein komplettes Angriffskonzept auf ihre Cellulite erarbeitet. Sie hielt sich eisern an ihr Pflege-, Bewegungs- und Ernährungskonzept und kombinier- te dies noch mit speziellen Body- Forming-Behandlungen in der Kabine. “Auch wenn es manchmal schwerfiel”, so sagte sie, “ich habe mich schließlich durchgekämpft. Und bei unserem letzten Urlaub habe ich mich sogar wieder im Bikini an den Pool gelegt. Voriges Jahr hätte ich mich das noch nicht getraut. Natürlich, mit den 17-jährigen Mädchen kann ich meine Figur nicht vergleichen, doch meine Dellen sind fast vollständig verschwunden”.
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